Zustandsbericht

Gnadenlos blauer Himmel, noch sieht alles prächtig aus, viel Giessen ist angesagt. Die Kirschenernte allerdings wird mickrig, vermutlich wegen Trockenheit sind die meisten Früchte vorzeitig abgefallen, Spillinge gibt es gar nicht, weil zu kalt während der Blüte.

Nach drei Tagen Stadt abends zurückkommen und erstmal in allen Ecken gucken. Ah, die Lilien und Lupinen! Türkischen Mohn wie jedes Jahr sehr oft geknippst und dann wie jedes Jahr nur ein Foto behalten.

Brennesseljauche im Zustand wilder Gärung, noch heuartig angenehmer Geruch.

Letztes Jahr gesäter Muskatellersalbei vielversprechend.

Schnell Foto, schon ist sie weg…

… und wartet auf mein Verschwinden.

Kleine kubanische Pflanzenkunde

Eine Wanderung mit Pflanzenfachmann Alberto Garcia, der zu DDR-Zeiten mal ein Semester Forstwirtschaft in Eberswalde studierte und gut deutsch kann. In den Parque Majayara und voll hinein in die Pflanzenkunde Kubas. Señor Alberto hat immer auch den lateinischen Namen parat, aber Fotos, zuhören, notieren… man kann nicht alles gleichzeitig machen. Und keine Garantie, dass alles stimmt.

Am Strand wächst wild die Strandtraube (Coccoloba uvifera). Die Früchte sind essbar, werden u.a. zu Wein und Marmelade verarbeitet.

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Echse, Erdhummel, Entenblut

Bei Nachbars gab es neulich Entenblut. Zweimal im Jahr ist Entenschlachtung. Das Tier wird am Kopf rasiert, angestochen und das Blut aufgefangen. Mit Schweineblut gemischt soll es sehr wohlschmeckend sein.
Kompost ist endlich umgeschichtet, im ersten Beet keimen die Radieschen, alle 80 Tomatenpflänzchen aus Berlin sind umgesiedelt und kommen schon mal tags an die Sonne. Frühühüling!

Blaue Blümchen-Zeit.

Verdorrte Blätter der giftigen Nieswurz weggeschnitten. Jetzt kommt die Blüte gut raus.

Diese Eidechse hat keinen Schwanz mehr und wirkt reichlich angeschlagen, weshalb ich mit Foto immer näher ran kann.

In Bodennähe summen und krabbeln sehr viele Hummeln herum. Es könnte sich um die hellgelbe Erdhummel handeln, aber was weiß ich schon von Bestimmung.

Eidechsensex

Viele Versteckmöglichkeiten unter den Steinen der neu gebauten Hangstufe. Das mag die Zauneidechse.

Auch noch ein männliches Exemplar, welches Highlight! Und es geht  weiter…

Das Weibchen wirkt überrumpelt…

… das Männchen siegesgewiss. Menschliche Sicht.

Zum Anturnen ein Biss in den Schwanz.

Fluchtgefahr.

Verbissenheit.

Entwischt.

Ha, und das alles in meinem Garten!