See, Steine, Schädel

Nicht viel los am Hölzchensee an diesem grauen Tag. Morgen finden hier von der Dorfgemeinschaft her Aufräumarbeiten statt, steht auf einem Zettel am Baum, Motorsäge und Harke sollen mitgebracht werden.


Neues Grün an entengrützigen Blasen – der See lebt auf.

Um die Kurve rum, wo der See am Hang eines Wäldchens liegt, treiben immer noch Eisschollen auf dem Wasser. Ein halbes Dutzend Boote verkehrt rum am Rand, manche schon neu geteert. Den Hügel hoch, etwas steil, oben Ausblick bis nach Polen und Bielinek. Dann durchs Wäldchen am Rand eines Ackers, viele Steinhaufen, bemooste Findlinge, umgestürzte vermodernde Bäume.


Durch die Wildnis.


Und ein schon länger totes Tier, kein Reißzahn, vielleicht ein Hase? Zur Zeit finde ich echt viele Knochen.

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