Schlamm

Der Weg zum Liebesgrund hinunter hat sich in rieselnde Pfützen verwandelt. Ich hüpfe mal hierhin, mal dorthin, aber egal, morastige Klumpen kleben an den Schuhen.
Milde Luft im windgeschützten Tal, keine weitere Menschenseele ist zu sehen. In dieser Jahreszeit fallen mir die knorrigen Baumwurzeln am Wegrand besonders auf.

Bestimmt hausen Trolle und Gnome in den Wurzelhöhlen.

Etwas weiter liegen frisch geschlagene Bäume. Einer ist vollständig mit Efeu bewachsen.

Efeubeere, schon erstaunlich, wie frisch die ganze Pflanze mitten im Winter.

Beim Wäldchen kontrastiert das Knallorange der frischen Baumstümpfe besonders stark mit den ansonsten herrschenden gedämpften Grautönen.

Ich nehme den Weg zum Hölzchensee, der Wind wird stärker. Betreten des Eises auf eigene Gefahr steht da. Tatsächlich bedeckt immer noch eine milchige Eisfläche das Wasser.

Eisspiegel.


Ast im Eis.

Blasiges Eis.

2 Gedanken zu „Schlamm

  1. Von wegen Trolle, Gnome schon, aber die vom BGS werden nachts dort auf der Lauer liegen.
    Wer hat denn das Holz geklaut? Sieht nicht sehr fachmännisch aus, wie sich da jemand an den Bäumen vergangen hat.

  2. REPLY:
    … vielleicht wegen Knick in Pupille, schiefem Blick, zuviel getankt…
    Ich glaube nicht, dass die vom BGS sich nachts in den Liebesgrund legen.

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