Pruth und Braut

2 1/2 Stunden im überfüllten Bus über Schlaglochstrassen, aber immerhin Sitzplatz. Der Fahrer prüft unsere Tickets extra wichtig, das lässt er sich den Touristen gegenüber nicht nehmen.
In Czernowitz grosse Hitze, am Fuss der Stadt Sirenengeheul wie in New York, Kofferrumpeln über Kopfsteinpflaster – da ist der Trolleybus Nummer 3, der fährt direkt vors Hotel Bukowina.
Den Rest des Tages kreuz und quer durch die alte k.u.k.-Stadt. Mein Fuss brauchte ein Pflaster, das kann man einzeln kaufen für umgerechnet 3 Cent.

Heute zum unbeschreiblich riesigen und total heissen Markt Kalynivs’kyj rynok, berühmt für seine Brautmoden.


Ein verbotenes Foto, man darf hier nicht fotografieren, vielleicht, damit der Bräutigam seine Braut nicht zu früh sieht?


Neben mindestens 3 Hallen voll Brautkleidern auch mehrere Gänge mit Accessoires.


Zu Fuss zurück über den Pruth.

Dann einen angenehm schattigen Weg am Fluss entlang bis zum grossen guten bevölkerten Badestrand. Von dort ein paar Jugendlichen gefolgt, die ganz richtig die Abkürzung zum Bahnhof nahmen, nämlich direkt über die Gleise.


Es macht hier jeder, ein Schild weist ausdrücklich auf den Fussgängerübergang hin.

Ein langer Zug nach Kiew abfahrtsbereit am Gleis. Aus den Lautsprechern ertönt ein Militärmarsch, dann setzt sich der Zug in Bewegung.

3 Gedanken zu „Pruth und Braut

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