Krautfäule

Zu großer Temperaturunterschied tags und nachts, zu viel Regen, die Tomaten hat es erwischt. Die Kartoffeln des Nachbarn sind schon völlig hin, womöglich kamen die Pilzsporen dadurch rüber, viel Wind war ja auch. Abwechselnde Zwiebelsud- und Milchbesprühung hat vielleicht was gebracht, aber nur so halb, tägliche Kontrolle der Blätter ist trotzdem nötig.

Schon traurig, immer wieder vorzeitig Blätter entfernen zu müssen. Für mich kein gutes Tomatenjahr.

Grashüpfer mit Beute

Tropische Gewittergüsse seit Stunden, alle Tonnen sind voll!

Highlight heute früh: Grashüpfer, vielleicht kurzflügelige Schwertschrecke?, schleppt schwer an Beute, die er auf keinen Fall los lässt, weshalb ich ganz nah dran kann.

Er knuspert schon mal was ab.

Und hier so nah dran, dass nachher lauter Ameisen auf der Linse sind.

Goldmohn, Schwalben und Libellen

Hört sich so vollmundig an, der Titel. Habe aber auch die Blattläuse weggelassen, die den Rhythmus zunichte machen würden. Alliteration – was für Ballast aus Schulzeiten man mit sich rumschleppt.

Hier sind sie also, die kleinen Schwalben. Im Geräteschuppen flattert dauernd was rein und raus durchs kaputte Fenster, aber bisher konnte ich das bewohnte Nest nicht ausmachen.

Libelle an Tomatenstange.

Tomatige Zwei-Klassen-Gesellschaft. Die an Wänden geschützten entwickeln sich prächtig, während die Wind und Wetter ausgesetzten zögernder wachsen. War viel Wind die letzten Tage.

Interessante Farbkombi, Edelrose an kalifornischem Goldmohn. Der blüht besonders gut, wenn man überhaupt nicht giesst.

Zustandsbericht

Gnadenlos blauer Himmel, noch sieht alles prächtig aus, viel Giessen ist angesagt. Die Kirschenernte allerdings wird mickrig, vermutlich wegen Trockenheit sind die meisten Früchte vorzeitig abgefallen, Spillinge gibt es gar nicht, weil zu kalt während der Blüte.

Nach drei Tagen Stadt abends zurückkommen und erstmal in allen Ecken gucken. Ah, die Lilien und Lupinen! Türkischen Mohn wie jedes Jahr sehr oft geknippst und dann wie jedes Jahr nur ein Foto behalten.

Brennesseljauche im Zustand wilder Gärung, noch heuartig angenehmer Geruch.

Letztes Jahr gesäter Muskatellersalbei vielversprechend.

Schnell Foto, schon ist sie weg…

… und wartet auf mein Verschwinden.