Mehr aufräumen

Der Regen hört gerade rechtzeitig am späten Vormittag auf. Tatfreudig mit Gartenschere, Spaten und Foto bewaffnet trete ich den Gang in den Garten an. Schon unter dem Nussbaum erster Stopp, viel Laub, viele Nüsse, viel Aufsammel und Wegfeg, das dauert. Wo ist eigentlich die Herbstzeitlose hin, die vor zwei Wochen noch so schön blühte? Spurlos verschwunden.
Die Zucchinis können weg – Komposteimerinhalt ins Umgegrabene eingearbeitet – kommt nur, ihr kleinen Würmchen. Bienenfreude draufgesät.
Dann zu den Himbrombeeren. Da sieht es schlimm aus. In die umgestürzten Bohnen hinein und auf den Weg wuchert es, daneben der hoch verblühte dürre Alant. Viel Totholz rausgeschnitten. Die Bohnen lass ich noch. Ein paar kleine späte gelbe Himbeeren gefunden, hmmm.
Der Gestrüpphaufen für Herbstfeuer ist ordentlich angewachsen.
Und ich, jetzt schon wieder in der Stadt, habe richtig aufgeatmet.


Aufgeräumt.

4 Gedanken zu „Mehr aufräumen

  1. Oh Mann, ich beneide Sie so. Aber ich bin auch dankbar, dass ich durch Ihr schönes Blog ein wenig in Gedanken und Bildern am Landleben und- arbeiten teilhaben kann.

    Herzlich,
    Anousch

  2. REPLY:
    Schön, dass Sie mich hier manchmal besuchen. Hin und wieder nämlich glaube ich mich auf dem Land nur von Spinnen, Mäusen, Würmern und stürmischen Nächten umgeben, da ist es ganz tröstlich zu wissen, dass andere Menschen zu mir reingucken.
    Liebe Grüsse von Kapuzina

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