Madalena do Mar

Mit traurigem Kopfschütteln und frierend hochgezogenen Schultern gibt der Hotelbesitzer bekannt: Sonntag nirgends auf der Insel gutes Wetter. Und so kommt es auch. Beim Wochenmarkt in Prazeres nieselt es erst, beim Gottesdienst pladdert Regen durch offene Tür in gut gefüllte Kirche, ungewöhnliche Soundmischung mit Gesang der Gläubigen.


Trocken im Auto sitzen kann sehr gemütlich sein.

Zurück ins Quartier, faulen Sonntag machen, echte Erholung sozusagen. Heizung an, frisch erstandene rote Bete kochen, Teewasser aufsetzen und dem Sturm lauschen.
Am Nachmittag kommt die Sonne durch. Auf nach Madalena do Mar und die alte Küstenstrasse entlang, durch den Wasserfall vorm Tunnel, wo das Auto kostenlose Wäsche abkriegt. In dieser Gegend kann man sich auch mal genauer umgucken.


Beste Meerblicklage bei noch etwas feuchter Sitzgelegenheit.


An dieser Brücke fuhren wir bisher immer nur vorbei.


Durchs vergitterte Fensterloch kann man reingucken…


… und in den Fels gemauerte Höhlen sehen.


Um die Ecke durch den Felsbogen finden wir weitere vergitterte Fensterlöcher.


Im Fels überm Meer ein Fussweg aus alten Zeiten.

2 Gedanken zu „Madalena do Mar

  1. REPLY:
    Kerker? Unterschlupf bei Schlechtwetter? Es gab früher an der Steilküste nur mühsam zu gehende Fusswege, vielleicht dienten sie als zeitweilige Unterkünfte.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.