Klebereiweiss

Der Sohn, neuerdings Vegetarier, fragte, ob ich schon mal was vom Fleischersatz Seitan gehört hätte. Hatte ich nicht. Las jetzt aber, dass es sich um gewürztes Klebereiweiss aus Mehl handelt und einfach selbst herzustellen ist – das probierte ich gleich mal aus.
Mehl mit Wasser zu Teig kneten, wasserbedeckt mind. 1/2 Std. in den Kühlschrank, dann die Stärke so lange auswaschen, bis das Wasser nicht mehr milchig ist.


Das ist es also: Klebereiweiss oder auch Gluten.

Im Sud mit Zwiebel, Kümmel, Essig, viel Sambal Oelek und doppelter Menge Gemüsebrühwürfel die kleingeschnittenen Glutenstücke gekocht, sie gehen dabei etwas auf.


Ein appetitanregenderes Foto kriegte ich leider nicht hin. Aber mit Rosenkohl schmeckte es ganz vorzüglich.

4 Gedanken zu „Klebereiweiss

  1. bis heute war ich vegetarier; aber nach text und foto werde ich wieder fleischesser!

  2. REPLY:
    Ob Rindswahn, Sprosskeim oder Gluten,
    man sollte sich vor allem huten!

  3. Ich wollte schon vor Jahren Seitan selber machen, aber in dem Rezept, das ich hatte, stand etwas von Glutenmehl, was ich naiverweise für ein besonderes Mehl gehalten habe. Ich habe in zig Läden gesucht und gefragt. Niemand konnte mir sagen, daß das schnödes, handelsübliches Weizenmehl ist.
    Heute habe ich eine Pilzpfanne mit Seitan aufgepeppt und fand’s super. Wenn man dem Sud etwas Sojasoße beigibt, sind die Stückchen schön dunkel und sehen auch appetitlicher aus. Brät man sie außerdem an, werden sie schön knusprig.

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