Gärten der Welt

U5 Haltestelle Kienbergpark. Ab hier schwebt die Seilbahn (1,5 Kilometer Gesamtlänge) bis zu 35 m hoch in die Gärten der Welt. Der Eingang ein Tor aus Hauswurz und anderen trockenheitsresistenten Pflanzen.

Ein bisschen wie Flugzeugstart. Der anfängliche Schock, mit der Kabine in die Tiefe zu stürzen, lässt bald nach. Man schwebt also so dahin. Im Hintergrund Marzahn.

Auf dem Weg zur Info durchschreitet man „Internationale Gartenkabinette“ mit landestypisch architektonischen Versatzstücken. Sehr schön hier.

Im Renaissancegarten akkurat geschnittene Buchsbaumhecke um Zitrusfrucht im Kübel. Sehr eng gestaltet. Und man braucht wohl einen Hebekran, um den Kübel ins Winterquartier zu befördern.

Wunderschön die Farbenpracht verschiedenster Dahliensorten im Bereich „Gartensituationen“. Und jetzt fange ich an zu meckern, denn wie im fantasielos „sauberen“ Vorgarten sieht es an einigen Stellen aus. Wo sind hier die Bodendecker? Oder soll das eine ungute „Gartensituation“ darstellen?

Der Wasserlauf im Englischen Garten wirkt sehr wenig lebendig. Und wo ich schon am Meckern bin, fällt mir hier der Rasen mit vielen Beikräutern auf, das ist glaubich nicht englisch. Obwohl mir nicht wichtig.

Es wird weitläufiger. Im orientalischen Garten eine prächtige Birnenquitte.

Die Architektur ist gut durchdacht und liebevoll gestaltet. Doch leider ist sehr vieles sehr streng reglementiert und es erschliesst sich mir z.B. nicht, warum ein Springbrunnen mit Absperrband unzugänglich gemacht wird. Man hätte gern an diesem warmen Tag die Hand übers kühle Nass gehalten.

Der Meditationsgarten wird sicher jeden Tag frisch geharkt. Trotzdem schade, dass auch hier ein Verbotsschild stehen muss, das macht die schöne Anlage klein.

Immer neue überraschende Ecken tun sich auf. Hier eine Bambusallee.

Rettung der fast ausgestorbenen Rinderrasse „Rotes Höhenvieh“. Auf der Infotafel steht, dass durch erst vergessenes, dann aber wiedergefundenes tiefgefrorenes Sperma des Rotviehbullen Uwe die Züchtung weitergeführt werden konnte.

Durch verschiedene Wassergärten führt der Weg dann noch…

… wobei es sich bei dieser Abteilung eher nicht um einen Garten handelt.

Alles haben wir nicht sehen können, z.B. Irrgarten, Aussichtsplattform, Wasserspielplatz, aber da es eine so ausserordentlich vielseitige Anlage ist, kommen wir gern nochmal wieder.

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