Berliner Brutalismus

Bei klirrender Kälte am Teltowkanal entlang. Da ist viel los, allgegenwärtige Jogger, Kinder mit Schlitten, sogar einige Skifahrer.

Unser Ziel: die Tierversuchslaboratorien der Freien Universität, auch Mäusebunker genannt. Da sind sie ja schon.

Der Mäusebunker gilt als international geschätztes Zeugnis der Berliner Nachkriegsarchitektur, soll aber abgerissen werden. Mehr dazu im Tagesspiegel.

Bunkeranlagen im Humboldthain

Pläne für diesen düsteren Januar, in dem man sich unterwegs nirgends aufwärmen kann: Stadterkundungen. Denn selbst M. als Eingeborener kennt ja längst nicht alles, ausserdem verändert sich alles ständig. Also los bei kaltklammen Temperaturen.

Erstes Ziel: die weithin sichtbaren und doch noch nie besuchten Aussichtstürme im Humboldthain.

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Im Rausch der Tomatenanzucht

Die russische Methode (höhere Behältnisse mit je 7 Pflänzchen, platzsparend, Wurzel nach unten bildend) ist sehr erfolgreich. Nur habe ich übersehen, dass nun noch 28 Tomaten mehr als geplant…
Bin ich eigentlich verrückt?


Liste
Schutz (also Hauswand usw) brauchen: Berkeley Tie Dye Pink, Black Krim, Brandywine Black, Pitango gelb, Blue Beauty, Amethyst Juwel, Aromastar, Schokotomate, Green Zebra, Banana Legs, Gelbe Banane, Plum Lemon, Berner Rose, Emeraude, Königin der Nacht, schwarze Pflaume, schwarzer Russe, Schwarzrote, Snowwhite Cherry.
Fürs Freiland: Antho weiss, Black Cherry, braunrote Späte, Dattelwein, Datterino, Glossy Rose Blue, marokkanische Flasche, mexikanischer Honig, Tom Tiger, Green Tiger, Gardeners Delight Cherry, Indigo Rose, Nadja, Kanaan wild, Auriga, Indigo Cherry Drops, Datterino, Microberry (Open Source), Ribesoides wild, Bianca Cherry, Cerise gelb und rot, Tarasenko, Golden Currant wild, Fence Row, Tangela, Sandorio, Tastery, Venusbrüstchen, weisse Dattel, Sunviva (Open Source).
Und für den Tomatentag in Greiffenberg steht auch noch einiges auf der Liste.

Für Berlintouristen

Der Sohn wünscht sich zum Geburtstag Frühstück im Fernsehturm am Alex und managed auch gleich online günstiges Saisonfrühstück inkl. Eintritt. Geburtstagswunsch, muss man akzeptieren trotz Höhenangst. Im Zentrum des Tourismus schwelgen, man kann sich ja wohl zusammenreissen. Taschenkontrolle wie am Flughafen, verständlich, mein Taschenmesser wird konfisziert, grrr – ich kriege es ja wieder. Im Fahrstuhl werden wir aufmerksam gemacht auf den grossen Höhenunterschied und die lange Röhre aufwärts, ich schliesse die Augen und rette mich in einen Film. Am Tisch dann zittrig meine Tasche auf das äussere Drehdings gepackt, langsames Davongleiten, hektisches Zurückholen.
Aber dann is schön, bestes Aussichtswetter, prima Essen, einmal rumgedreht in einer Stunde. Schon was Besonderes.

Rotes Rathaus deckungsgleich in Aussichtsfensterinfo.

Nähe Neptunbrunnen: in bolschewistischer brüderlicher Verbundenheit – und schwesterlicher natürlich.