Pestknochen

Archäologen bei der Arbeit über die Schulter schauen. Fast 800 Jahre alte Knochen, Pestopfer.

Blick in die Pestgrube. In dem kleinen freigelegten Bereich lagen die sterblichen Überreste kreuz und quer übereinander.Eine von vielen katastrophalen Seuchen.

Beim Gang durchs Städtchen: eine Tür aus dem Biedermeier, was man am Abdruck der ursprünglichen Türklinke sieht.

Gemeine Nachtkerze

Sie wird richtig groß, blüht üppig gelb und verbreitet sich sehr. Ganz erstaunlich, was diese Pflanze abgesehen von Hautcremezusatz noch alles hergibt. Die Wurzel („Schinkenwurzel“, weil sie beim Kochen rosa wird, sie soll dann sogar nach Wein duften), im ersten Jahr ab Oktober geerntet, ist essbar, weshalb die Nachtkerze früher als Gemüsepflanze angebaut wurde. Werde ich natürlich ausprobieren. Blätter und Blüten kann man auch verspeisen. Das Öl aus den Samen wird in der Naturheilkunde verwendet.

Seit ca. 1620 aus Nordamerika eingebürgerter Neophyt, ursprünglich als Zierpflanze.

Die Samen entwickeln sich aus dem Stielansatz der Blüte.

Stielansatz mit unreifen Samen.

Tief muss man eintauchen, um an den Nektar zu gelangen.

Viel Reptil zur Zeit.

Krautfäule

Zu großer Temperaturunterschied tags und nachts, zu viel Regen, die Tomaten hat es erwischt. Die Kartoffeln des Nachbarn sind schon völlig hin, womöglich kamen die Pilzsporen dadurch rüber, viel Wind war ja auch. Abwechselnde Zwiebelsud- und Milchbesprühung hat vielleicht was gebracht, aber nur so halb, tägliche Kontrolle der Blätter ist trotzdem nötig.

Schon traurig, immer wieder vorzeitig Blätter entfernen zu müssen. Für mich kein gutes Tomatenjahr.