Hühnermist

Einen ganzen Anhänger voll vom Nachbarn bekommen. Der muss nun noch eingegraben werden, also ran ans Werk, dazwischen Schafwollflöckchen, die düngen auch. Kalt und windig sind die Tage, da kann man gut draussen arbeiten.

Grüne Raupe auf Lilienblatt.


Beim Erde schaufeln eine Ringelnatter erschreckt.


Die Kirschbäume blühen ganz prächtig.


Der Dorfstorch wünscht sich auch mehr Wärme.

Angegraben

Endlich geht es draußen los, Kompost umschichten, im Garten wühlen. Also mit dem Spaten tief stechen, weit werfen, das macht Rücken und morgen Muskelkater. Aber gut!

Highlight des Tages eine noch etwas winterstarre Eidechse, die sich von allen Seiten ablichten und sogar berühren liess.

Ein schwarzblauer Ölkäfer (ich glaube, es ist einer) tankt sich mit Sonne auf.

Morgens an der Oder, bevor der Nebel verschwindet.

Grundeis

Die Oder bei Hohenwutzen. Ich lerne: Grundeis entsteht nur in fliessenden Gewässern und nur dann, wenn kein Kontakt mit Grundwasser, weil das immer über null Grad ist. Dieses Grundeis hat sich vom Boden gelöst und aufgrund der Strömung zu Kreisen geformt. Fantastischer Anblick.

„Arsch auf Grundeis“, plötzlicher Kontrollverlust bei großer Angst: Bei Tauwetter sorgt hochsteigendes Grundeis für polternde Geräusche, als ob Eingeweide bei Durchfall rumoren.

Bunkeranlagen im Humboldthain

Pläne für diesen düsteren Januar, in dem man sich unterwegs nirgends aufwärmen kann: Stadterkundungen. Denn selbst M. als Eingeborener kennt ja längst nicht alles, ausserdem verändert sich alles ständig. Also los bei kaltklammen Temperaturen.

Erstes Ziel: die weithin sichtbaren und doch noch nie besuchten Aussichtstürme im Humboldthain.

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