Hühnermist

Einen ganzen Anhänger voll vom Nachbarn bekommen. Der muss nun noch eingegraben werden, also ran ans Werk, dazwischen Schafwollflöckchen, die düngen auch. Kalt und windig sind die Tage, da kann man gut draussen arbeiten.

Grüne Raupe auf Lilienblatt.


Beim Erde schaufeln eine Ringelnatter erschreckt.


Die Kirschbäume blühen ganz prächtig.


Der Dorfstorch wünscht sich auch mehr Wärme.

Angegraben

Endlich geht es draußen los, Kompost umschichten, im Garten wühlen. Also mit dem Spaten tief stechen, weit werfen, das macht Rücken und morgen Muskelkater. Aber gut!

Highlight des Tages eine noch etwas winterstarre Eidechse, die sich von allen Seiten ablichten und sogar berühren liess.

Ein schwarzblauer Ölkäfer (ich glaube, es ist einer) tankt sich mit Sonne auf.

Morgens an der Oder, bevor der Nebel verschwindet.

Grundeis

Die Oder bei Hohenwutzen. Ich lerne: Grundeis entsteht nur in fliessenden Gewässern und nur dann, wenn kein Kontakt mit Grundwasser, weil das immer über null Grad ist. Dieses Grundeis hat sich vom Boden gelöst und aufgrund der Strömung zu Kreisen geformt. Fantastischer Anblick.

„Arsch auf Grundeis“, plötzlicher Kontrollverlust bei großer Angst: Bei Tauwetter sorgt hochsteigendes Grundeis für polternde Geräusche, als ob Eingeweide bei Durchfall rumoren.

Berliner Brutalismus

Bei klirrender Kälte am Teltowkanal entlang. Da ist viel los, allgegenwärtige Jogger, Kinder mit Schlitten, sogar einige Skifahrer.

Unser Ziel: die Tierversuchslaboratorien der Freien Universität, auch Mäusebunker genannt. Da sind sie ja schon.

Der Mäusebunker gilt als international geschätztes Zeugnis der Berliner Nachkriegsarchitektur, soll aber abgerissen werden. Mehr dazu im Tagesspiegel.