Tomaten raus

Warm und bedeckt, fantastisches Wetter zum Pflanzen und Säen.

Tomatenplantagenausschnitt, 78 Pflanzen insgesamt, dabei wollte ich mich doch bremsen. Aber wenn man auch noch bei einem Tomatensamentauschbrief mitmacht, will man das wohl nicht wirklich.

Sempervivum auf Stein, vielleicht hat das durch die Ameisennester so gut geklappt.

Rosa Puschel von der lange verstorbenen alten Frau kommt immer wieder.

Erde schaufeln

Dreissig Kübeltomaten brauchen sehr viel Erde. Deshalb hinter der Scheune ungezählte Schubkarren voll Tomatenerde vom letzten Jahr durchgesiebt, nach vorn gerollt, mit üblichen Ingredienzien vermischt und die Kübel schon mal aufgestellt. Merke: Schubkarre nicht so voll machen, sonst könnte das aufs Knochengestell, besonders den Rücken, gehen. Man will ja noch länger fit sein.

Gartenperspektive von hinter der Scheune, vorne Spatenstiel.

Staubtrocken

Die Wüste naht. Obendrein schlimme Brände bei Tschernobyl und Sorge vorm Supervirus. Menschlicher Weltuntergang sozusagen. Aber egal, der Frühling ist einfach wieder wunderbar. Ich pflanze mein Apfelbäumchen frei nach Luther. Obwohl der wirklich sehr böse über Frauen geredet hat, das habe ich neulich deutlich gelernt.

Hopfen im Abendlicht.

Frühlingstrieb im Spillingebaum. Der hat dieses Jahr gar keine Früchte, könnte ein weiteres böses Omen sein.

Essbares Kraut, wie hiess es nur?

Hmmmm, Rhabarber.

CoronaOstern

Es geht einem schon deshalb gut, weil man sein Häuschen nicht in MeckPomm sondern in Brandenburg hat und deshalb hinfahren und seine Gartenarbeit machen darf. Und weil man als Schicksalsgemeinschaft wenigstens zu zweit ist. Und wenn man sich dann noch mit nettem Besuch aus Berlin in Stolpe verabredet, geradezu konspirativ die Isolierung umgeht, selbstverständlich auf Abstand und mit dem Ordnungsamt im Rücken – das ist schon ganz besonders in diesen Zeiten.

Schönes Licht…

… Frühlingsgrün…

… und der Blick von der Burg.

Im Garten schon einiges bestellt. Puschelige Kuhschelle.

Reste der Roten Armee

Die Baumaschinen stehen still. Es ist Sonntag. Einen Durchschlupf findet man immer. Hier sollen Wohneinheiten „in historischem Ambiente“ entstehen, einige alte Gebäude stehen noch oder sollen vielleicht sogar restauriert werden.

Alle Fenster hoch zugemauert.

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